Alex Haas ist nicht nur virtuoser Kontrabassist, sondern schreibt auch Musik für Chöre, für Theaterstücke, für
sein Streichquartett, für die Solisten der BR-Symphoniker und für Filme. Seit dem Jahr 2007 konzentriert er sich nach langen Jahren des Entertainmentspielens wieder auf seine enorm breite musikalische Basis und arbeitet im Bereich Chanson, Weltmusik, Jazz und Klassik in diversen Ensembles.

Inzwischen wurde ihm dreimal der „AZ-Stern des Jahres“ für herausragende kulturelle
Leistungen verliehen sowie einmal der „TZ-Strauß des Jahres“. (Metropoltheater München: „I
hired a contract killer“, Susanne Brantl: „Schöner Jammern“ und die Hochzeitskapelle)
Als brillanter Begleiter und Solist gelobt, arbeitet er weiter an der Perfektionierung seines
Spieles. Handwerk, Technik, harmonisches Wissen, Intuition und eine sehr schnelle
Auffassungsgabe sind die Basis eines Musikers, den „…an den Dimensionen eines gewöhnlichen
Kontrabassisten zu messen, ohnehin verfehlt wäre.“ (SZ München)

Er spielt(e) mit, bei und für:, Hugo-Strasser-Band, „Estampie“, Monika Drasch, „Alpenklezmer“,
Susanne Brantl, Traubeli Weiss, Zupfgeigenhansel, Rhani Krija, Mohammed Reza Mortazawi,
„Unsere Lieblinge“, Ulrich Roski, Klaus-Peter Schreiner, Ralph Towner, Acapickels, Christian
Willisohn, Biboul Darouiche, Modern String Quartet, Hochzeitskapelle…
Schrieb Musik für:
Theater: „I hired a contracht killer“, „Broadway Danny Rose“, „Der Golem“ (alle
Metropoltheater München), „Von Mäusen und Menschen“ (Tourneetheater mit Hannes Jänicke)
Film: „Aus der Tiefe des Raumes“ (Nominierung Deutscher Filmpreis), „Wer früher stirbt, ist
länger tot“, „Friedliche Zeiten“
Orchester: Die Solisten des Symphonieorchesters des Bayrischen Rundfunks
Chöre: „Do Ge Da Ja“, „Obi is hoad“, „Hoit Du Dei Mei“ (Afrobajuwarische Chorstücke für
„Voices in Time“, Gewinner des Deutschen Chorwettbewerbes und Ward-Swingle-Award-
Preisträger) – Unter den „100 Besten“ des Bosse Verlages…

Die Webseite von Alex Haas finden Sie hier.

Schon als Schülerin des Musikgymnasium in Bytom (Beuten) wurde sie Mitglied des Polnischen Jugend Orchesters (auch als Cello Solo), des Orchesters Jeuneusse Musical und nahm Teil im Meisterkurse in Lancut im Fach Cello und Kammermusik. Sie studierte an der Musikhochschule in Katowitz und absolvierte das Studium mit der Gesamtnote ‚Sehr gut‘.

Sie war Mitglied des Orchesters „Junge Europa Philharmonie“ und spielte als Aushilfe mit dem Nationalen Polnischen Rundfunk-Symphonieorchester und dem Schlesischen Kammerorchester. Sie gründete und leitete das Quartett ‚Dolce‘, mit dem sie in Polen und Japan konzertierte.

Sie spielt vor allem Kammermusik, wo sie sehr große Erfahrung bei zahlreichen Auftritten gesammelt hat (Konzerte, Seminare, Konferenzen, Restaurants, Cafés, private Feiern). Seit 2005 wirkt sie als freischaffende Cellistin und Cellopädagogin (siehe hier) in München.

Photo ©Christoph Chalfin 2016

Als Tochter eines Solocellisten und einer Klavierpädagogin wuchs sie mit der Musik auf. Sie absolvierte die Musikhochschule in Stuttgart (im Fach Violine), in Prag (im Fach Violine und Kammermusik) sowie das Mozarteum in Salzburg (im Fach Viola und Kammermusik).

Sie spielte als Mitglied und Aushilfe mit vielen Orchestern, u.a. mit dem Deutsch-Tschechische Kammerorchester, den Karlsbader Symphonikern, dem Rundfunkorchester Pilsen, der Reichenhaller Philharmonie und den Münchner Symphonikern. 1998 – 2002 arbeitete sie als Mitglied der Salzburger Kammersolisten und des Corona-Quartetts Salzburg. Sie war auch bei zahlreichen Aufnahmen mit den Münchner Philharmonikern tätig.

Seit 2006 ist sie Konzertmeisterin am Freien Landestheater Bayern sowie bei der Münchner Dommusik und gibt als freischaffende Geigerin zahlreiche Kammermusikkonzerte.

Den ersten Klavierunterricht bekam Martin Steinlein bereits im Alter von fünf Jahren. Recht früh verstärkte sich der Wunsch Musiker zu werden. Nach der Schule führte ihn sein Weg zunächst nach Kopenhagen, wo er sich bei Friedrich Gürtler auf die Aufnahmeprüfung vorbereitete. Das Klavierstudium absolvierte er an der Musikhochschule München, wo auch ein Dirigierstudium folgte.

Viele Jahren lang war er als Korrepetitor am Staatstheater am Gärtnerplatz engagiert. Als Dirigent leitete er mehrere Produktionen, unter anderem in der Pasinger Fabrik, in der Alten Kongreshalle, beim Freien Landestheater Bayern und bei der Münchner Kammeroper.

Seit 2013 arbeitet er als Korrepetitor an der Nürnberger Oper. Vielfach tritt er zudem als Liedbegleiter oder mit diversen kammermusikalischen Projekten in Erscheinung. Regelmäßig ist er als Dirigent tätig.

Adam Sanchez wurde in Warschau geboren, hat die mexikanische Staatsbürgerschaft und kam vierjährig mit den Eltern nach Deutschland. Schon früh begann er seine klassische Gesangsausbildung und sammelte erste Bühnenerfahrung.

1996 führten ihn Gastspielverträge ans Ulmer Theater und anschließend ins Festensemble. 1998 gastierte er am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, mit Festengagement bis 2007. Mit einem umfassenden Rollenrepertoire ist er seither freiberuflich als Opern- und Konzertsänger tätig. 2001 erhielt er den Förderpreis des Interessenverein des Bayerischen Staatsopernpublikums. 2006 nahm er am Placido Domingo Operalia Wettbewerb in Valencia teil. Er absolvierte Meisterkursen u.a. mit Franzisco Araiza, begleitete Senta Berger auf verschiedenen Weihnachtskonzerten und gab Gastauftritte in bedeutenden Häusern weit über die Landesgrenzen hinaus.

Seine musikalische Karriere begann mit Gesangs- und Tanz-Stipendien am Broadway und in Hollywood. Er choreographierte TV-Shows unter anderem für Sat1, ARD, ZDF und Pro 7, genauso wie zahlreiche internationale Industrie-Events. Bei verschiedenen TV-Auftritten und diversen Tourneen sang Eddy Miller an der Seite von Joe Cocker, Chaka Khan, den Temptations und weiteren Weltstars.

Er komponierte und performte in den 1990ern in Afrika, Kanada, Amerika, Costa Rica und im südlichen Pazifik, lebte auf der Südsee-Insel Moorea und trat in diversen Clubs auf Tahiti und Bora Bora auf. Seine Auftritte rund um den Globus gipfelten in einem Dauer-Engagement in New Yorks legendärem Live-Club, „The Wha!”.

1997 gründete Eddy Miller das Platten-Label Miller Music und feierte in Zusammenarbeit mit BMG Ariola und EMI / Intercord diverse Chart-Erfolge.

Seit 2006 leitet Eddy Miller mit großer Leidenschaft seine verschiedenen Swing-Besetzungen, vom Trio bis zum Orchestra, und begeistert das Publikum mit seinem einzigartigen „Swing to the Beat”. Auftritte im weltberühmten Sporting Club in Monte Carlo oder im Pariser Louvre gehören genauso zu seinen Referenzen wie z.B. die regelmäßige Performance für die Bayerische Staatsregierung oder beswingte Konzerte in nationalen und internationalen Event-Locations und Live-Clubs.

Die Webseite von Eddy Miller finden Sie hier

Die versierte Sängerin stammt aus München, hat aber ägyptische Wurzeln. Mit 18 Jahren unterschreibt sie ihren ersten Plattenvertrag und arbeitet daraufhin 2 Jahre an ihrem ersten Album, für das sie 2008 den „Newcomer Award“ der POPKOMM erhält. Sie arbeitet in diesen Jahren mit Größen wie Nick van Ede ( Cutting Crew), Peter Maffay oder auch Midge Ure zusammen.

Danach geht Shary Osman für ein paar Monate nach London, um dort Musik zu machen. Wieder in München schafft sie es beim Eurovision Vorentscheid „Unser Star für Oslo“ bis in die Endauswahl. Daraufhin folgt ein Plattenvertrag mit Sony Music und im August 2012 die Veröffentlichung des selbst geschriebenen und teilweise mitproduzierten Albums “ My Year“.

Von 2010-2013 singt und spielt sie in Produktionen des Bayerischen Staatsschauspiels ( Au Mann Schau / Ballade des traurigen Cafés).

Das Repertoire der vielseitigen Sängerin reicht von Jazz Klassikern über weltbekannte Soul Nummern bis hin zu modernen Songs aus den Charts. Neben ihren eigenen Projekten singt Shary Osman für: AUDI, BMW, DISNEY, Allianz Arena, VODAFONE – um nur einige ihrer Referenzen zu nennen.

Im Oktober 2015 kommt der Film „ Kleine Ziege, sturer Bock“( Wotan Wilke Möhring) mit einem weiteren von ihr gesungenen und getexteten Song in die deutschen Kinos. Für eine Folge der ZDF Reihe „ Frühling“ (Simone Thomalla), welche 2016 ausgestrahlt wird, leiht sie der Hauptdarstellerin ihre Singstimme.

Die Webseite von Shary Osman finden Sie hier

Julia Chalfin studierte als Musik-Stipendiartin am Skidmore College (New York) und schloss Ihre Bachelor-Prüfung mit Auszeichnung ab. Ihren Master of Music in “Vocal Performance” absolvierte sie am Ithaca College (New York). Darauf folgte ein Aufbaustudium am Richard-Strauss-Konservatorium in München bei Marilyn Schmiege, Donald Sulzen und Michael Eberth.

In Cosi Fan Tutte „überzeugt (Julia Chalfin) als eine dramatisch singende Despina mit drallem Spielwitz“ (Neue Musikzeitung). Sie “verzauberte und überzeugte die Kinder als naiv-clevere Gretel“ in Hänsel und Gretel (Cannstatter/Untertürkheimer Zeitung) und sie “beeindruckte als Donna Elvira“ in Don Giovanni (Mucbook). Außerdem hat sie die Rollen der Micaëla (Carmen), der Pamina (Die Zauberflöte), Diana (Barnebei – Diana Amante) und Venus (Gourzi/Haydn – Philemon & Baucis) gesungen.

Als Solistin glänzte Julia Chalfin bereits in Mozarts, Faurés und Pinktertons Requiem-Vertonungen, in Mahlers 4. Sinfonie, Bachs h-Moll Messe und Weihnachtsoratorium, Haydns Nelsonmesse, Richters Kemptener Te Deum, Mozarts Vesperae solennes de confessoreund als Achsah in Händels Joshua. “Das Duett mit der Sopranistin Julia Chalfin als Achsah, welche die Wonnen der Liebe mit leuchtendem Sopran und vibrierender Glut aufblühen ließ, wurde zu einer geradezu romantisch angehauchten Liebesszene, die einen gefühlvollen Kontrast zum schrecklichen Kriegsgeschehen bildete” (Neuburger Rundschau).

In zahlreichen Gala-Auftritten, unter anderem mit dem Johann-Strauß-Ensemble-München, beweist Julia Chalfin Ihre Leidenschaft für die Operette. Auch in den vier Uraufführungen des Münchener Komponisten Hartmut Zöbeley (Clownoper, Rettet Aio, Zottl und das Krokodil und Robin Hood) konnte sie Ihre Spielfreude zum Ausdruck bringen. Zusammen mit Zöbeley schrieb sie für das ProjektKaffeegenuss! das Libretto, sang und führte Regie zu den zwei Ein-Akt-Opern: Kaffeekantate (Bach) und Kaffeeklatsch Kantate(Zöbeley).

In Ihrer „Heimatstadt“ München hat sich Julia Chalfin bereits einen Namen als Opern-Kabarettistin mit Ihren selbst geschriebenen, produzierten und aufgeführten Shows Die Geburt einer Diva und des Opernpasticcios Frauen, die Brunchen gemacht. Ihr neuster Erfolg ist ihr monatliche Reihe Opernstammtisch (Theater Heppel & Ettlich) die kreuz und quer durch die leidenschaftliche Welt der großen Oper führt. Seit der Premiere im Oktober 2013, produzierte und sang sie in über 33 Shows mit mit über 90 Gastkünstlern von Sängern, Klavierspielern, Dirigenten, Regieseuren und Dramaturgen. Die Süddeutsche Zeitung würdigte diese Erfolge mit einem Künstlerportrait über „die etwas andere Diva“.

Die Webseite von Julia Chalfin finden Sie hier

Judith Spiesser wurde in Gräfelfing geboren und absolvierte ihr Gesangsdiplom bei Prof. Wolfgang Brendel an der Hochschule für Musik & Theater in München. Bereits während Ihres Studiums konzertierte sie bei renommierten Festivals wie dem Donizetti-Festival in Bergamo, bei den Simon-Mayr-Festtagen und beim Festival Junger Künstler in Bayreuth im Markgräflichen Opernhaus. Sie erhielt Liedunterricht bei Helmut Deutsch, Interpretation Oratorium bei Juliane Banse und Christoph Hammer und vervollständigte ihre Ausbildung mit Meisterkursen bei Lioba Braun und Marlis Petersen. Seit 2011 ist sie Schülerin von Saverio Suarez-Ribaudo.

Beim 14. Internationalen Louis-Spohr-Gesangs-Wettbewerb in Kassel wurde ihr unter den Finalistinnen der Publikumspreis verliehen. 2009 gab die Sängerin ihr Debut in Qatar als `Königin der Nacht´ in der Zauberflöte, begleitet vom Qatar Philharmonic Orchestra und war bereits wiederholt dort als Solistin zu Gast. Es folgten die Rolle der Adele in `Die Fledermaus´ (J.Strauss), die Rolle der Despina in `Così fan tutte´ (Mozart) und die Rolle des Fauno in `Ascanio in Alba´ (Mozart). In letzterer Rolle bescheinigte ihr die Presse eine „makellose Stimme“ und „ein ganz eigenes Timbre,   mit dem sie sich in die Gilde hervorragender Koloratursängerinnen einreiht“.

Das Konzertrepertoire der gefragten Sängerin umfasst Werke wie Händels Messias, Exsultate, Jubilate von Mozart und das Deutsche Requiem von Brahms. Letzteres sang sie neben Wolfgang Brendel im Herkulessaal der Residenz, live übertragen vom Bayerischen Rundfunk unter der Leitung von Hayko Siemens. Im Jahr 2012 wurde mit ihr als Sopran-Solistin die Bachkantate `Herz und Mund und Tat und Leben´ bei dem Label OEHMS Classics veröffentlicht.In der letzten Saison sang sie erstmals unter der Leitung von Herrn Baron Enoch zu Guttenberg bei den Herrenchiemsee Festspielen und beim Rheingau Festival in Schumanns Das Paradies und die Peri.

In der Spielzeit 2012/13 war Judith Spiesser festes Ensemblemitglied am Landestheater Neustrelitz, wo sie laut Presse die „(…) exorbitant schwierigen Arien der Königin der Nacht in der Zauberflöte (…) mit virtuoser Attacke und blitzsauberer Höhensicherheit bravourös meisterte… (…)“.    Im Anschluss gastierte sie als Germaine in der Operette `Die Oberen Zehntausend – Tanz auf dem Pulverfass´ von Gustave Kerker am Stadttheater in Gießen.

Im Januar 2015 sang sie mit überaus großem Erfolg die Rolle der Gilda in Verdi`s Oper Rigoletto in einer Inszenierung von Urs Häberli am Pfalztheater Kaiserslautern.

In der aktuellen Spielzeit 2016 wird die Sängerin erstmals in der Rolle der Lucia in Donizetti´s Oper Lucia di Lammermoor bei den Burgfestspielen des Niederbayerischen Landestheaters Passau zu erleben sein.

Die Webseite von Judith Spiesser finden Sie hier

Der Schlagzeuger und Perkussionist Thomas Simmerl ist einer der gefragtesten Session- und Tourmusiker Europas.

Er arbeitete unter anderem mit Edo Zanki, Die Söhne Mannheims, Konstatin Wecker, Bobby Kimbal, Jo Kraus, Paul Carrack, Peter Frampton, Muvrini, Eartha Kitt, Dieter Falk, Earnie Watts, Ganes. Er spielte Aufnahmen und Tourneen mit den Orchestern des SWR, SDR, BR, HR, Rias, und ist Mitglied des International Composers & Improvisers Forum Munich.

Photo ©Jan Scheffner 2016